Schwarz-weiß-Porträt von Stefan Santifaller mit Basecap vor hohem Gras
Schwarz-weiß-Porträt von Stefan Santifaller mit Basecap vor hohem Gras

Human. Art. Venture.

Ich breche auf, weil das Abenteuer mich wachsen lässt. Ich gestalte mit der Kraft der Kunst, indem ich dem Erlebten meine Bedeutung gebe. Ich finde im Menschsein die Tiefe, die mich trägt und formt.

Stefan Santifaller

Bezeichnung

Artventurer

Geburtsdatum

8. Mai 1997

Herkunft

Südtirol, Italien

Artventuring bedeutet für mich, Abenteuer bewusst zu erleben, die Welt aus persönlicher Perspektive wahrzunehmen und alles Erlebte in Kunst zu verwandeln.

Die Reihenfolge, in der meine Arbeit entsteht.

erfahren.

erfahren.

Am Anfang steht der Aufbruch.

Ich gehe dorthin, wo Komfort endet und Echtheit beginnt. Erleben heißt für mich, Ungewissheit zuzulassen und dem Unbekannten zu folgen. Nicht um Grenzen zu verschieben, sondern um Weite zu spüren. Das Erlebnis ist das Rohmaterial, aus dem alles Weitere entsteht.

Die Reihenfolge, in der meine Arbeit entsteht.

gestalten.

gestalten.

Erfahrungen formen, damit es Menschen fühlen können.

Das ist der Teil, den ich Kunst nenne: ein Dialog zwischen Gefühl und Ausdruck, dort, wo Worte allein häufig nicht ausreichen. Ich übersetze mit Haltung, sehe bewusst hin und gestalte so, dass Tiefe sichtbar wird. Schönheit ist dabei kein Selbstzweck, sondern Respekt vor dem Moment, den Menschen und dem Planeten.

Die Reihenfolge, in der meine Arbeit entsteht.

leben.

leben.

Ein Erlebnis, das bei mir bleibt, ist unvollendet.

Es wirkt erst, wenn andere es aufnehmen können. Deshalb trage ich es wieder hinaus in die Welt. Weitergeben schafft Verbundenheit, mit mir selbst, mit anderen und mit dem Leben. Dort schließt sich der Kreis zu meiner Vision.

Weg. Weiser.

Eine Welt, in der Menschen fühlen, statt nur zu funktionieren. Sich selbst nah. Anderen verbunden. Dem Planeten gegenüber respektvoll.

Ich erlebe Abenteuer, übersetze sie in Kunst und gebe sie weiter: an Menschen, Teams und Unternehmen, die Haltung zeigen wollen.

Getragen von Freiheit, geführt von Ästhetik und angetrieben von Wissbegierde formen meine Werte meine Haltung, mein Handeln und mein Schaffen. Sie öffnen Räume für Begegnung, Gefühl und Veränderung.

Kern. Werte.

Freiheit bedeutet für mich, selbstbestimmt zu leben und Entscheidungen aus eigener Überzeugung zu treffen. Sie ist Grundlage, um meine Gedanken und Ideen frei auszudrücken. Ich strebe danach, meinen eigenen Weg zu gehen und mich von äußeren Zwängen zu befreien, um authentisch und im Einklang mit mir selbst zu bleiben.

Ästhetik bedeutet für mich, bewusst hinzusehen und mit Haltung zu gestalten. Sie ist kein Selbstzweck, sondern Ausdruck von Respekt – für Menschen, Momente und unseren Planeten. Nicht das Schöne um des Schönen willen, sondern die Fähigkeit, Tiefe sichtbar und Bedeutung spürbar zu machen.

Wissbegierde bedeutet für mich, die Welt mit offenen Augen und offenem Herzen zu entdecken. Nicht aus Pflicht, sondern aus echter Neugier. Ich will verstehen, was hinter den Dingen liegt – hinter Menschen, Mustern und Momenten. Für mich ist Lernen kein Zustand, sondern ein ständiger Prozess. Es geht für mich darum, niemals stehenzubleiben – sondern zu wachsen, hinterfragen und weiterzudenken.

Lebens. Linie.

Schwarz-weiß-Foto von Stefan Santifaller auf einem Felsen mit Berglandschaft

Stefans Weg verlief nicht geradlinig, sondern über bewusste Entscheidungen, Rückschläge und Wendepunkte. Seine größten Erkenntnisse fand er dort, wo er seine Komfortzone verlassen hat.

Porträt von Stefan Santifaller mit blauen Augen und grünem T-Shirt im Freien

Lebensabschnitt 1

Kindheit in Südtirol

Stefan wächst in einem kleinen Dorf in Südtirol auf, geprägt von Natur, Sport und Bergen. Mit acht Jahren bezwingt er seinen Hausberg zum ersten Mal mit dem Rad. Die Dolomiten werden zu seinem sportlichen Übungsfeld. Aus dieser Zeit stammt sein früh entwickeltes Gespür für Natur und sein Antrieb, die eigene Komfortzone zu hinterfragen.

1997-2012

2012-2015

Stefan Santifaller in roter Outdoorjacke steht auf Felsen vor Drei Zinnen
Stefan Santifaller auf einem Berggipfel mit Kreuz und wehender Flagge

Lebensabschnitt 2

Leistungssport und erster Wendepunkt

Mit 15 Jahren beginnt Stefan im Mountainbike-Leistungssport, ambitioniert und mit klarem Ziel. Vier Jahre lang bestreitet er XCO- und Marathonrennen im nationalen Mittelfeld. Eine Herzmuskelentzündung und Pfeiffersches Drüsenfieber zwingen ihn zu einer mehrwöchigen Zwangspause. Der Rückschlag wird zum Wendepunkt. Stefan überarbeitet sein Verständnis von Leistung: weg vom reinen Funktionieren, hin zu einem bewussten Umgang mit Belastung und Regeneration. Diese frühe Erfahrung prägt bis heute seinen Ansatz zu mentaler Stärke und nachhaltiger Leistung – ein zentrales Thema seiner Vorträge.

Läufer oder Sportler steht auf einer Straße in sportlicher Kleidung und Mountainbike bei Sonnenaufgang
Radfahrer Stefan Santifaller fährt auf Waldweg an einem See entlang und zeigt lächelnd Daumen nach oben
Mountainbiker Stefan Santifaller fährt durch ein Backbett und Wasser spritzt auf die Seite
Stefan Santifaller fährt auf seinem Mountainbike auf Schotterweg mit Bergkulisse in Dolomiten
Stefan Santifaller liegt im Krankenbett, Nahaufnahme des Gesichts
Stefan Santifaller mit Atemmaske in einem medizinischen Umfeld im Krankenhaus
Stefan Santifaller mit blauer Kaputze und Rucksack in felsigem Gebirge mit Kamera und Rucksack
Stefan Santifaller bewegt sich mit Rucksack und Kamera durch hügelige, grüne Landschaft in den Dolomiten
Nachtaufnahme eines Felsmassivs, das von einer Stirnlampe beleuchtet wird

Lebensabschnitt 3

Neuanfang durch die Fotografie

Nach Schulabschluss und mehrmonatiger Rehabilitation kehrt Stefan mit Freunden zu einer Fototour in die Dolomiten zurück, erstmals ohne Wettkampfgedanken, mit der Kamera statt dem Fahrrad. Die Fotografie eröffnet ihm einen neuen Ausdrucksweg. Unmittelbar, eigenständig, ohne Vergleich mit anderen. Aus dieser Phase entsteht sein Zugang zur visuellen Erzählkunst.

2016

Bergsteiger Stefan Santifaller steht auf Felsen mit Blick auf zerklüftete Bergspitzen der Drei Zinnen in Südtirol
Dramatischer Wolkenhimmel über einer zerklüfteten, eisigen Gipfellandschaft der Seceda in Südtirol
Kleiner Felsunterstand mit Schlafsäcken und Ausrüstung

2017

Zwei Personen gehen durch einen engen, verschneiten Felsdurchgang in den Dolomiten in Südtirol
Schwarz-Weiß-Foto mit Stefan Santifaller auf den Knien und Biwackieren in den Dolomiten

Lebensabschnitt 4

Kindheitstraum Neuseeland

Inspiriert von der Unendlichkeit künstlerischen Ausdrucks und der Schönheit der Natur lässt Stefan alles Alte hinter sich und reist für unbestimmte Zeit nach Neuseeland. Kamera, Rucksack und Zelt sind seine einzigen Begleiter. Er sucht Abstand, Stille und Freiheit und bringt sich das Fotografieren selbst bei. Vom klassischen Backpacker-Leben bekommt er sehr wenig mit. Stattdessen erlebt er Einsamkeit, sternenklaren Nachthimmel und stürmische Berge. Tagsüber plant er seine Fototouren, sucht besondere Orte und erkennt, wie sehr die Natur seine Sicht auf ihn und die Welt prägt.

Vor Bergkette liegende Sträucher und Wiesen vor verschneiten Bergen
Stefan Santifaller hängt Outdoor-Kleidung auf einer Wäscheleine im Freien auf
Stefan Santifaller mit schwarzer Kappe und roter Jacke sitzt in einem Café oder Innenraum am Tisch
Zelt steht auf felsigem Bergkamm bei Sonnenaufgang in Neuseeland
Dramatische Wolkenformation am Himmel über dunkler Landschaft am Mt. Cook in Neuseeland
Bunter, felsiger Bergkamm bei Sonnenlicht mit Zelt in Neuseeland
Stefan Santifaller mit Kamera und Stativ Portrait in Neuseeland
Stefan Santifaller in einem Van kocht und bereitet Essen zu
Nachtaufnahme von Landschaft mit erheltter Straße in der Nacht auf dem Lindis Pass in Neuseeland

Lebensabschnitt 5

Ausstellung AOTEAROA – Neuseeland

Zurück in Südtirol zeigt Stefan seine Werke erstmals einem größeren Publikum. Die Ausstellung AOTEAROA präsentiert Landschaftsfotografien seiner Neuseelandreise und stoßt auf große Resonanz. Sie markiert den Übergang von der Reisefotografie zum professionellen Storytelling.

2018

Nachtaufnahme eines Moeraki Boulder in Neuseeland mit Kunstlicht vor Wellen im Meer
Van von Stefan Santifaller auf Parkplatz im Mount Cook Nationalpark in Neuseeland
Stefan Santifaller mit Kamera und Stativ auf Parkplatz im Mount Cook Nationalpark in Neuseeland

2019

Stefan Santifaller mit Bruder in Kunstgalerie vor Foto
Mount Taranaki in Neuseeland bei Sonnenaufgang

Lebensabschnitt 6

Studium und Kundenprojekte

Parallel zum Erfolg seiner ersten Ausstellung beginnt Stefan ein Studium in Management, Kommunikation und IT. Gleichzeitig erhält er erste Aufträge internationaler Outdoor-Sportmarken, die seine Studienzeit mitfinanzieren. Theorie und Praxis greifen ineinander. Akademische Ausbildung und professionelle Auftragsarbeit entwickeln sich parallel.

Hochtal mit steinigem Pfad, umgeben von Berggipfeln
Wolkige Berglandschaft mit einem schroffen Gipfel im Vordergrund
Stefan Santifaller lächelnd auf Skitour - schwarz weiß Portrait
Skifahrer fährt dynamisch durch Pulverschnee bei diffusem Licht in Tirol
Bergsteiger mit Steigeisen in Nordflanke auf steilem Eisfeld mit weitem Bergpanorama
Alpinist Stefan Santifaller steigt mit Eispickel über Gletscher mit Sicht auf schneebedeckte Gipfel
Drei Zinnen bei Sonnenaufgang in Weinterlandschaft
Stefan Santifaller auf einem Bergpfad im Sonnenaufgang und Berge im Hintergrund
Model mit Rucksack, The North Face T-Shirt und Stirnband in Outdoor-Kleidung schaut in die Ferne

Lebensabschnitt 7

Skihochtouren und Glacier’s End

Stefan entdeckt das Skibergsteigen und gewinnt auf über 3.500 Metern neue fotografische Perspektiven. Auf einer mehrtägigen Skihochtour beobachtet er, wie Saharasand auf Gletschereis trifft. Die Beobachtung wird zur Grundlage der Ausstellungsserie Glacier's End – A Colourful Study of Our Changing Existence, die den Wandel der Süd- und Osttiroler Gletscherwelt dokumentiert.

2020

Tourenskifahrer Stefan Santifaller steht bei Gipfelkreuz am Habicht mit Skiern und Blick ins Tal
Zwei Skitourengeher steigen gemeinsam durch steiles Schneeterrain auf den Gipfel des Habicht in Tirol
Skibergsteiger Stefan Santifaller posiert lachend mit erhobenen Armen mit Skiern auf dem Habicht in Tirol
Sonnenaufgang über einer verschneiten Gletscher mit Saharasand in Südtiroler
Blick auf ein verschneites Bergpanorama bei klarem Wetter in Tirol
Stefan Santifaller liest bei Kerzenlicht an einem Tisch eine Landkarte

2021-2022

Nordlichter über einem dunklen See in Norwegen
Hütte in der Nacht, beleuchtetes Fenster, Nordlicht über dem Himmel in Tromsö, Norwegen

Lebensabschnitt 8

Diagnose und Auslandssemester

Bei Stefan wird ein Knochentumor in der linken Schulter diagnostiziert. Während der 13-monatigen Wartezeit auf die Operation, geprägt von Arztwechseln und mehreren OP-Absagen, absolviert er ein Auslandssemester in Nordschweden. Die unerwartet gutartige Diagnose und die prägende Erfahrung dieser Zeit verändern seine Perspektive auf Leistung und Gesundheit erneut.

Blick aus einem Fenster auf See und verschneite Berge in Norwegen
Gemütlicher Innenraum einer Hütte mit Kamin, Stühlen, Hafermilch und Tisch
Stefan Santifaller im Krankenbett zeigt nach der Tumor-OP den Daumen hoch
Stefan Santifaller sitzt auf einem Geländer am Meer bei Sonnenaufgang
Schneebedecktes Bergpanorama mit wolkigem Himmel und herbstlicher Landschaft in Skandinavien
Stefan Santifaller in roter Jacke steht auf Felsen mit Blick auf das Meer in Norwegen

Lebensabschnitt 9

Studienabschluss und Aufbruch

Stefan schließt sein Studium ab und durchquert allein, ohne Handy, alle Kanarischen Inseln zu Fuß. Zurück in Südtirol gründet er eine eigene Foto- und Videoproduktion. Im selben Jahr eröffnet er gemeinsam mit seinem Bruder die Ausstellung Glacier's End, die internationale Anerkennung erhält.

2023

Stefan Santifaller erreicht Gipfel des Teide bei Sonnenaufgang über Wolkenmeer in Teneriffa
Rote Lava oder Abendglut leuchtet über vulkanischem Gelände bei Sonnenaufgang
Stefan Santifaller steht mit ausgestreckten Armen auf Gipfel des Teide über Wolkenmeer
Stefan Santifaller lacht aus Zelt in einem Wald in der Nacht, Licht leuchtet aus dem Inneren
Stefan Santifaller wandert durch steinige, rötliche Wüstenlandschaft unter klarem Himmel in Teneriffa
Sonnenaufgang über Vulkan Teide auf Teneriffa mit Wolkenmeer im Tal
Stefan Santifaller beim Weitwandern auf einer Straße in vulkanischer Landschaft
Stefan Santiffaller sitzt im geöffneten Zelt, Camping-Szene in schwarz-weiß
Stefan Santifaller wandert bei Sonnenuntergang bergauf über steinigen Trail in vulkanischer Küstenlandschaft

Lebensabschnitt 10

Crossing Europe Twice

Stefan verkauft seine gesamte Fotoausrüstung und startet mit Crossing Europe Twice sein bislang größtes Abenteuer. Ohne spezifische Vorbereitung läuft er von Portugal bis zum Nordkap. Entlang einer Route, die die Form seiner OP-Narbe nachzeichnet. Anschließend fährt er mit dem Fahrrad zurück. Am 3. November 2024 schließt er die Doppelquerung Europas ab und inspiriert damit europaweit tausende Menschen.

2024

Detail der Route von Crossing Europe Twice in Form der OP-Narbe von Stefan Santifaller
Stefan Santifaller mit Jogging-Stroller hebt jubelnd die Arme am Leuchtturm Farol do Cabo de Sao Vicente in die Höhe
Stefan Santifaller bei Zieleinlauf von Crossing Europe Twice jubelt und hält mehrere Landesflaggen hoch
Abenteurer Stefan Santifaller fährt auf flacher Straße im Gegenlicht der tief stehenden Sonne in Lappland
Stefan Santifaller auf einsamer Straße bei Sonnenuntergang, fährt bergauf durch alpine Landschaft in Skandinavien
Porträt von lächelndem Stefan Santifaller mit Sonnenbrille, im Freien aufgenommen
Fahrrad und Equipment liegen in der Nacht am Boden und wird von Stirnlampe angeleuchtet
Stefan Santifaller hebt triumphierend die Arme in die Höhe, stehend auf Schotterweg am Leuchtturm Farol do Cabo de Sao Vicente in Portugal
Porträt von Stefan Santifaller mit blauen Augen und grünem T-Shirt im Freien

Lebensabschnitt

Wurzeln in der Wildnis

Stefan wächst in einem kleinen Dorf in Südtirol auf. Tief verwurzelt in der Natur zieht es ihn schon früh auf den Bolzplatz, die Skipiste und in die Bergwelt. Mit acht Jahren erklimmt er seinen Hausberg zum ersten Mal mit dem Rad. Die Dolomiten werden zu seinem Spielplatz und Bewegung zum Ausdruck seiner Vielseitigkeit. Was bleibt, ist ein tiefes Gespür für die Natur und der Drang, seine Komfortzone schon in jungen Jahren immer wieder zu verlassen.

1997-2012

2012-2015

Stefan Santifaller in roter Outdoorjacke steht auf Felsen vor Drei Zinnen
Stefan Santifaller auf einem Berggipfel mit Kreuz und wehender Flagge

Lebensabschnitt

Höhenrausch & Extrasystolen

Mit 15 Jahren wagt sich Stefan spät und mit Ehrgeiz in den Mountainbike-Leistungssport. Vier Jahre lang fährt er im Mittelfeld und lebt für die XCO- und Marathonstrecke. Plötzlich folgt der Einbruch: Herzmuskelentzündung und Pfeiffersches Drüsenfieber. Kraftlos, ausgelaugt und leer kann er wochenlang nur liegen und schlafen. Auch in der Schule droht alles zu kippen. Was wie ein Rückschlag beginnt, wird zum persönlichen Wendepunkt. Stefan lernt, seinen Körper nicht als Maschine zu sehen, sondern als System, das auch Schutz braucht. Und mit ihm wächst das Bewusstsein für mentale Gesundheit, Heilung und echte Stärke.

Läufer oder Sportler steht auf einer Straße in sportlicher Kleidung und Mountainbike bei Sonnenaufgang
Radfahrer Stefan Santifaller fährt auf Waldweg an einem See entlang und zeigt lächelnd Daumen nach oben
Mountainbiker Stefan Santifaller fährt durch ein Backbett und Wasser spritzt auf die Seite
Stefan Santifaller fährt auf seinem Mountainbike auf Schotterweg mit Bergkulisse in Dolomiten
Stefan Santifaller liegt im Krankenbett, Nahaufnahme des Gesichts
Stefan Santifaller mit Atemmaske in einem medizinischen Umfeld im Krankenhaus
Stefan Santifaller mit blauer Kaputze und Rucksack in felsigem Gebirge mit Kamera und Rucksack
Stefan Santifaller bewegt sich mit Rucksack und Kamera durch hügelige, grüne Landschaft in den Dolomiten
Nachtaufnahme eines Felsmassivs, das von einer Stirnlampe beleuchtet wird

Lebensabschnitt

Schulabschluss & Reha

Nach seinem Schulabschluss und mehreren Monaten Rehabilitation unternimmt Stefan gemeinsam mit Freunden eine Fototour in die Dolomiten. Es ist sein erster Ausflug zurück in die Bergwelt. Ohne Wettkampfgedanken, und mit einer Kamera in der Hand. Durch den Sucher sieht er die Welt mit neuen Augen. Was als Ablenkung gedacht war, wird zur Heilung und zum Ausweg. Die Fotografie schenkt ihm zurück, was der Sport ihm genommen hat: einen Ausdruck, der von innen kommt - ohne Leistungsdruck und Vergleich.

2016

Bergsteiger Stefan Santifaller steht auf Felsen mit Blick auf zerklüftete Bergspitzen der Drei Zinnen in Südtirol
Dramatischer Wolkenhimmel über einer zerklüfteten, eisigen Gipfellandschaft der Seceda in Südtirol
Kleiner Felsunterstand mit Schlafsäcken und Ausrüstung

2017

Zwei Personen gehen durch einen engen, verschneiten Felsdurchgang in den Dolomiten in Südtirol
Schwarz-Weiß-Foto mit Stefan Santifaller auf den Knien und Biwackieren in den Dolomiten

Lebensabschnitt

Kindheitstraum Neuseeland

Inspiriert von der Unendlichkeit künstlerischen Ausdrucks und der Schönheit der Natur lässt Stefan alles Alte hinter sich und reist für unbestimmte Zeit nach Neuseeland. Kamera, Rucksack und Zelt sind seine einzigen Begleiter. Er sucht Abstand, Stille und Freiheit und bringt sich das Fotografieren selbst bei. Vom klassischen Backpacker-Leben bekommt er sehr wenig mit. Stattdessen erlebt er Einsamkeit, sternenklaren Nachthimmel und stürmische Berge. Tagsüber plant er seine Fototouren, sucht besondere Orte und erkennt, wie sehr die Natur seine Sicht auf ihn und die Welt prägt und verändert.

Vor Bergkette liegende Sträucher und Wiesen vor verschneiten Bergen
Stefan Santifaller hängt Outdoor-Kleidung auf einer Wäscheleine im Freien auf
Stefan Santifaller mit schwarzer Kappe und roter Jacke sitzt in einem Café oder Innenraum am Tisch
Zelt steht auf felsigem Bergkamm bei Sonnenaufgang in Neuseeland
Dramatische Wolkenformation am Himmel über dunkler Landschaft am Mt. Cook in Neuseeland
Bunter, felsiger Bergkamm bei Sonnenlicht mit Zelt in Neuseeland
Stefan Santifaller mit Kamera und Stativ Portrait in Neuseeland
Stefan Santifaller in einem Van kocht und bereitet Essen zu
Nachtaufnahme von Landschaft mit erheltter Straße in der Nacht auf dem Lindis Pass in Neuseeland

Lebensabschnitt

Vernissage AOTEAROA

Zurück in Südtirol zeigt Stefan seine Werke erstmals einem größeren Publikum. Die Ausstellung AOTEAROA präsentiert ausgewählte Landschaftsfotografien seiner Neuseelandreise – kunstvoll, reduziert, echt. Die Resonanz ist überwältigend. AOTEAROA wird zum Wendepunkt: Aus einer Abenteuerreise wird eine Geschichte, aus Momentaufnahmen ein Ausdruck. Es ist die Zeit, in der Stefan nicht nur fotografiert, sondern beginnt, mit seinen Bildern Geschichten zu erzählen.

2018

Nachtaufnahme eines Moeraki Boulder in Neuseeland mit Kunstlicht vor Wellen im Meer
Van von Stefan Santifaller auf Parkplatz im Mount Cook Nationalpark in Neuseeland
Stefan Santifaller mit Kamera und Stativ auf Parkplatz im Mount Cook Nationalpark in Neuseeland

2019

Stefan Santifaller mit Bruder in Kunstgalerie vor Foto
Mount Taranaki in Neuseeland bei Sonnenaufgang

Lebensabschnitt

Studium & Kundenprojekte

Nach dem unerwarteten Erfolg sucht Stefan bewusst nach kreativem Abstand und persönlicher Weiterbildung. Er beginnt sein Management, Kommunikation und IT-Studium. Parallel dazu ergeben sich erste Bildverkäufe sowie Aufträge für internationale Outdoor-Sportmarken, die seine Studienzeit mitfinanzieren. Was als Leidenschaft begann, entwickelt sich zunehmend zu einer beruflichen Perspektive. Theorie und Praxis greifen ineinander. Im Hörsaal und draußen am Berg.

Hochtal mit steinigem Pfad, umgeben von Berggipfeln
Wolkige Berglandschaft mit einem schroffen Gipfel im Vordergrund
Stefan Santifaller lächelnd auf Skitour - schwarz weiß Portrait
Skifahrer fährt dynamisch durch Pulverschnee bei diffusem Licht in Tirol
Bergsteiger mit Steigeisen in Nordflanke auf steilem Eisfeld mit weitem Bergpanorama
Alpinist Stefan Santifaller steigt mit Eispickel über Gletscher mit Sicht auf schneebedeckte Gipfel
Drei Zinnen bei Sonnenaufgang in Weinterlandschaft
Stefan Santifaller auf einem Bergpfad im Sonnenaufgang und Berge im Hintergrund
Model mit Rucksack, The North Face T-Shirt und Stirnband in Outdoor-Kleidung schaut in die Ferne

Lebensabschnitt

Skihochtouren & Glacier’s End

Stefan entdeckt das Skibergsteigen für sich und gewinnt auf über 3.500 M.ü.d.M. eine völlig neue Perspektive auf seine bisherigen Motive. Während einer mehrtägigen Skihochtour erlebt er ein spannendes Naturschauspiel: Saharasand trifft auf Gletschereis. Die Beobachtungen bilden den Grundtein für die neue Ausstellungs-Serie Glacier’s End – A colourful study of our changing existence. Er dokumentiert damit die Veränderung in der Süd- und Osttiroler Berg- und Gletscherwelt. Ein Projekt, das Abenteuer, künstlerischen Ausdruck und menschliches Bewusstsein eng miteinander verbindet.

2020

Tourenskifahrer Stefan Santifaller steht bei Gipfelkreuz am Habicht mit Skiern und Blick ins Tal
Zwei Skitourengeher steigen gemeinsam durch steiles Schneeterrain auf den Gipfel des Habicht in Tirol
Skibergsteiger Stefan Santifaller posiert lachend mit erhobenen Armen mit Skiern auf dem Habicht in Tirol
Sonnenaufgang über einer verschneiten Gletscher mit Saharasand in Südtiroler
Blick auf ein verschneites Bergpanorama bei klarem Wetter in Tirol
Stefan Santifaller liest bei Kerzenlicht an einem Tisch eine Landkarte

2021-2022

Nordlichter über einem dunklen See in Norwegen
Hütte in der Nacht, beleuchtetes Fenster, Nordlicht über dem Himmel in Tromsö, Norwegen

Lebensabschnitt

Mentaler Tiefpunkt & Schweden

Überraschend wird bei Stefan ein Knochentumor in seiner linken Schulter entdeckt. Er stürzt in eine tiefe Ungewissheit. Zwischen Studium, überlasteten Krankenhäusern, mehreren Artzwechseln, laufend negativen Prognosen und OP-Absagen zieht es ihn ins Auslandssemester nach Nordschweden, um Abstand zu gewinnen. Die Zeit erlaubt es ihm, sich intensiv mit persönlichen Fragen des Lebens zu beschäftigen. Nach 13 Monaten der Wartezeit wird er endlich operiert. Die prägende Zeit auf der Tumorstation und die doch unerwartet gutartige Diagnose geben Hoffnung, ändern seine Sicht aufs Leben und lenken seine folgenden Jahre.

Blick aus einem Fenster auf See und verschneite Berge in Norwegen
Gemütlicher Innenraum einer Hütte mit Kamin, Stühlen, Hafermilch und Tisch
Stefan Santifaller im Krankenbett zeigt nach der Tumor-OP den Daumen hoch
Stefan Santifaller sitzt auf einem Geländer am Meer bei Sonnenaufgang
Schneebedecktes Bergpanorama mit wolkigem Himmel und herbstlicher Landschaft in Skandinavien
Stefan Santifaller in roter Jacke steht auf Felsen mit Blick auf das Meer in Norwegen

Lebensabschnitt

Abschluss, Aufbruch & Ausdruck

Mit Höhen und Tiefen schließt Stefan sein Studium ab und startet ein neues Abenteuer. Allein mit Rucksack und Kamera durchquert er alle Kanarischen Inseln. Ohne Handy und ohne Kontakt zu seinem engen Umfeld. Nach Monaten der Orientierungslosigkeit sehnt er sich nach Weite, Freiheit und Bewegung. Zurück in Südtirol gründet er eine Foto- und Videoproduktion. Dennoch fühlt er sich innerlich suchend. Im selben Jahr eröffnet er gemeinsam mit seinem Bruder erstmals die Ausstellung Glacier’s End – A Colourful Study of Our Changing Existence, die internationale Anerkennung genießt.

2023

Stefan Santifaller erreicht Gipfel des Teide bei Sonnenaufgang über Wolkenmeer in Teneriffa
Rote Lava oder Abendglut leuchtet über vulkanischem Gelände bei Sonnenaufgang
Stefan Santifaller steht mit ausgestreckten Armen auf Gipfel des Teide über Wolkenmeer
Stefan Santifaller lacht aus Zelt in einem Wald in der Nacht, Licht leuchtet aus dem Inneren
Stefan Santifaller wandert durch steinige, rötliche Wüstenlandschaft unter klarem Himmel in Teneriffa
Sonnenaufgang über Vulkan Teide auf Teneriffa mit Wolkenmeer im Tal
Stefan Santifaller beim Weitwandern auf einer Straße in vulkanischer Landschaft
Stefan Santiffaller sitzt im geöffneten Zelt, Camping-Szene in schwarz-weiß
Stefan Santifaller wandert bei Sonnenuntergang bergauf über steinigen Trail in vulkanischer Küstenlandschaft

Lebensabschnitt

Crossing Europe Twice

Trotz der Liebe zur Kunstfotografie hört Stefan auf seine innere Stimme und trennt sich abrupt von allem Materiellen, das ihn jahrelang privat und beruflich definiert hat. Er verkauft seine gesamte Fotoausrüstung und startet sein erstes großes Abenteuer Crossing Europe Twice. Ohne große Vorbereitung und Training läuft er in Form seiner Tumor-Narbe 182 Marathons in 182 Tagen – von Portugal bis ans Nordkap. Die Rückreise erfolgt per Fahrrad. Am 3. November 2024 schließt Stefan seine Doppelquerung Europas erfolgreich ab und inspiriert europaweit tausende Menschen. Das Projekt bringt ihn seiner Vision von Artventure wieder einen Schritt näher.

2024

Detail der Route von Crossing Europe Twice in Form der OP-Narbe von Stefan Santifaller
Stefan Santifaller mit Jogging-Stroller hebt jubelnd die Arme am Leuchtturm Farol do Cabo de Sao Vicente in die Höhe
Stefan Santifaller bei Zieleinlauf von Crossing Europe Twice jubelt und hält mehrere Landesflaggen hoch
Abenteurer Stefan Santifaller fährt auf flacher Straße im Gegenlicht der tief stehenden Sonne in Lappland
Stefan Santifaller auf einsamer Straße bei Sonnenuntergang, fährt bergauf durch alpine Landschaft in Skandinavien
Porträt von lächelndem Stefan Santifaller mit Sonnenbrille, im Freien aufgenommen
Fahrrad und Equipment liegen in der Nacht am Boden und wird von Stirnlampe angeleuchtet
Stefan Santifaller hebt triumphierend die Arme in die Höhe, stehend auf Schotterweg am Leuchtturm Farol do Cabo de Sao Vicente in Portugal

Ausblick

So vielseitig mein Weg bis hierher war, so vielseitig wünsche ich ihn mir für die Zukunft.

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